Jahrhunderte vor Lennon/McCartney brachte England mit John Dowland den größten Songschreiber der Renaissance hervor. Die populärsten Lieder des elisabethanischen Zeitalters waren beliebt in ganz Europa des beginnenden 17. Jahrhunderts. Mit Maren Böll (Sopran), Peter Dahm (Saxophon) unter Jan Grüter (Laute) widmen sich drei Musiker mit sehr unterschiedlichem musikalischen Hintergrund diesen Lautenliedern. So finden Alte Musik, Jazzimprovisation und Weltmusik eine neue Annäherung an die melancholischen Kompositionen Dowlands und seiner Zeitgenossen. Melodien von bestechender Schönheit - begleitet von klaren Harmonien und überraschender Rhythmik- erfordern eine Unmittelbarkeit im Ausdruck, um der entwaffnenden Durchsichtigkeit gerecht zu werden.
Eintritt: 12,-€/ erm. 10,-€